Schulalltag

Ein Tag in der Schule

 

Schule soll Spaß machen!

Alle Kinder sollen GERN in die Schule gehen!

Zwei Grundsätze, die für meine Arbeit Grundvoraussetzungen sind!

Und trotzdem

– Schule ist keine Wunschsendung! –

 

Ziel ist es, jedes Kind optimal auf die Oberschule vorzubereiten und ihm einen guten Start ins spätere Arbeitsleben zu geben.

Dabei ist es unerlässlich zu beachten, dass:

  • jedes Kind anders lernt.
  • jedes Kind andere Lernvoraussetzungen und Bedingungen mitbringt.
  • jedes Kind ein eigenes Lerntempo hat.
  • jedes Kind von Natur aus gern lernt, wissbegierig ist und neugierig.
  • jedes Kind andere Interessen und Neigungen hat.
  • dass jedes Kind anders ist!!!

Am Ende des 1. Halbjahres der 6. Klasse erhalten die Kinder von uns Lehrern eine Oberschulempfehlung. Dazu werden die Zeugnisse der 5. Klasse 2. Hj und das Zeugnis des 1. Halbjahres der 6. Klasse herangezogen und nach einem festgesetzten Schlüssel ausgewertet. Zusätzlich gibt es eine umfassende Einschätzung des Arbeits- und Sozialverhaltens der Kinder, welche für jedes Kind einzeln auf einer Klassenkonferenz (alle Lehrer die in der Klasse unterrichten) besprochen wird.

Die Oberschulen unterscheiden sich durch den Anspruch, das Niveau, den Wissensumfang, die Methoden, den Fächern und Organisationsformen. Ziel ist, das jeder einzelne Schüler entsprechend seinem Können und Lernverhalten den optimalsten Abschluss erreicht, um dann später einen Beruf seinen Fähigkeiten und Neigungen auswählen und nachgehen zu können.

Wir, an der Grundschule unterrichten aber nun alle Schüler zusammen und das stellt uns vor besondere Aufgaben und Anforderungen. Es ist auch nicht immer leicht, jedem Kind gerecht zu werden.

Die Auswahl meiner Methoden, der bestehenden Organisationsformen und Ideen sind erprobte und bewährte Dinge aus meiner mehr als 20jährigen Lehrertätigkeit. Entsprechend der jeweiligen Klassensituation und der wechselnden Schülerschaft verfeinere ich sie weiterhin, passe sie an, sortiere sie aus und setze auch Neues ein.

Sie können nun hier erfahren, was im Schulalltag Ihres Kindes geschieht, welchen Regeln es sich unterordnen muss, wo es selbst mitbestimmen darf, was von ihm erwartet wird und wie der Unterricht generell abläuft.

 

Was macht Ihr Kind eigentlich den ganzen Tag in der Schule?

Jedes Kind hat für jeden Schultag einen Stern ins HA-Heft. Er hat 5 Zacken.     

Bei Verstößen gegen die Klassen- oder Schulregeln können Zacken abgstrichen werden. Beim Klassenrat bekommt das Kind, welches noch alle Zacken intakt hat, einen lustigen Smiley.

Klassenrat

Der Klassenrat findet einmal in der Woche statt. Er wird von den Klassensprechern geleitet. Hier werden alle Probleme der Klasse besprochen und jeder hat die Möglichkeit, sich angemessen zu beteiligen. Als Vorbereitung dient eine Klassensprechersitzung. Hier werden die Inhalte des Klassenrates besprochen und zusammengetragen.

Akute Probleme werden meist gleich besprochen und geklärt.

Unsere Dienste

Wir haben in unserer Klasse verschiedene Dienste eingeteilt, die alle 2 Wochen im Klassenrat gewechselt werden. Als „Belohnung“ erhalten die Kinder

eine   oder eine    oder eine   Blitzwolke.

Bei der Blitzwolke müssen sie ihren Dienst weitere 2 Wochen wiederholen.

Die Kinder sollen auf diese Weise lernen, Verantwortung für sich und die Klasse zu übernehmen. Ein Kind, dass 2 Wochen regelmäßig fegen muss, wird besser aufpassen, dass er nicht selbst alles hinunterwirft.

Daneben gibt es einige feste Dienste (Schlüsseldienst, Klassenbuchdienst,…), die sehr verantwortungsvoll sind und nur selten getauscht werden. Das ist schon eine besondere Ehre, diesen Dienst ausüben zu dürfen.

Hausaufgaben

Es gibt normalerweise immer Hausaufgaben auf. Die Hausaufgaben sollen Ihrem Kind dabei helfen, das was sie am Vormittag gelernt haben, anzuwenden und zu wiederholen. Nur so kann es alles richtig behalten und es zeigt sich schnell, ob sie den Unterrichtsstoff auch verstanden haben. Wir kontrollieren die HA dann am nächsten Tag. Zensiert werden Hausaufgaben im Normalfall nicht (wenn, dann wird es extra angesagt!)

Vergisst ein Kind seine Hausaufgaben, erhält es einen Eintrag als Information für Sie und eine Bleistift „6“. Diese Bleistift „6“ radiere ich weg, wenn die Hausaufgaben am nächsten Tag nachgereicht werden. Passiert das nicht, wird die „6“ mit Kugelschreiber eingetragen.

Pflichthausaufgaben, die wir nicht einschreiben, sind die Berichtigungen der Kurzdiktate und Kurzkontröllchen, das Führen des Hausaufgabenheftes und das tägliche Lesen!

Unterricht allgemein

Für alle Unterrichtsfächer ist gleich, dass wir einen Merkblatthefter führen. Hier ordnen wir alle Merkblätter aus allen Fächern ein. Diesen Hefter nutzen die Kinder bis zur 6. Klasse und er wird ihnen ein gutes Nachschlagewerk in der Oberschule werden.